Wasserhärte

Ein wesentliches Merkmal zur Beschreibung von Trinkwasser ist seine Härte. Darunter versteht man den Gehalt an Kalzium- und Magnesiumverbindungen, die im Wasser gelöst sind.

Regel: - viel Kalzium und Magnesium - hartes Wasser
- wenig Kalzium und Magnesium - weiches Wasser

Ermitteln Sie hier die Wasserhärte für Ihren Wohnort:

Gemeinde Ortsteil

Wohnort versorgt durch das Wasserwerk Härtebereich Härte in [°dH] Härte in [mmol/l]
Lüner Rennbahn Adendorf weich 7.21 1.3

Der Härtegrad des Wassers ist meist abhängig von der Bodenbeschaffenheit am jeweiligen Brunnen.

Magnesium und Kalzium sind unverzichtbare Baustoffe für unseren Körper. Erwachsene benötigen ca. 800 Milligramm Kalzium und ca. 300-400 Milligramm Magnesium pro Tag.
Kalzium ist wichtig für unseren Knochenbau, die Zähne und für die Blutgerinnung.
Magnesium ist wichtig für unsere Nerven und Muskulatur sowie bei Arterienverengung.


Härtebereich weich: bis 1,5 mmol/l
Härtebereich mittel: 1,5 bis 2,5 mmol/l
Härtebereich hart: über 2,5 mmol/l


Im Bereich des Wasserbeschaffungsverbandes gibt es ausschließlich Trinkwasser der Härtebereiche weich und mittel.

Tipps für den Alltag

  • Die unterschiedlichen Härtebereiche sind insbesondere beim Waschen von Wäsche eine wichtige Information. Die Wasserhärte bedeutet in erster Linie ein Vorhandensein von Kalk, das zu Ablagerungen an Heizstäben und Textilien führt.
    Es ist also wichtig das Waschmittel genau zu dosieren, um die Natur und den Geldbeutel zu schonen. Bei weichem Wasser brauchen Sie weniger Waschmittel, bei hartem entsprechend mehr. Die für Ihre Wasserhärte geeignete Dosierung finden Sie auf der Waschmittelpackung.
    Zu empfehlen sind Baukastensysteme, bei denen Sie die Dosierung von Waschmittel und Enthärter selbst bestimmen können.
  • Kalkablagerungen nehmen bei Temperaturen über 60°C deutlich zu. Besser ist es, das Wasser beim Waschen, Geschirrspülen usw. nicht zu stark zu erhitzen und möglichst niedrige Temperaturbereiche zu wählen.
  • Enthärtungsanlagen können wir bei unseren niedrigen Härtegrade nicht empfehlen. Zudem sind die Geräte umweltbelastend und können bei unsachgemäßer Wartung verkeimen.
  • Auf handelsübliche Entkalkungsmittel können Sie leicht verzichten. Mit Zitronen- oder Essigsäure lassen sich Ablagerungen auf Armaturen leicht entfernen, Kaffeemaschinen und Dampfbügeleisen funktionieren wieder wie neu.
  • Lassen Sie Ihr Teewasser zwei- bis dreimal im offenen Kessel aufwallen. Dabei setzt sich der Kalk ab und Sie erhalten ideales weiches Wasser zur Teezubereitung. Mineralwasser ist übrigens nicht geeignet.